Einen Altbau mit Liebe sanieren

Ein altes Haus zu sanieren, ist nicht jedermanns Sache. Viele Menschen entscheiden sich lieber dafür, ein neues Gebäude zu errichten, um nicht von bösen Altlasten alter Gemäuer überrascht zu werden. Das bleibt aber von der ersten Entscheidung bis zur Durchführung jedem Bauherrn selbst überlassen, ob er sich für den kompletten Neubau oder eine Altbau Sanierung entscheidet.

Gekauft werden alte Immobilien meistens sogar sehr günstig. Die Besitzer könnten vielleicht sogar einen höheren Grundstückspreis erzielen, würden sie das Haus abreißen und als leeres Grundstück zur Bebauung verkaufen. Doch sie lassen das alte Haus stehen, weil sie sich mit dem Abriss und der Entsorgung keine weiteren Kosten aufbürden wollen. Das ist der Moment, in dem die Liebhaber alter Mauern zuschlagen können. Für wenige Zehntausend Euro wird man Besitzer des alten Schmuckstücks. Nun beginnt die heiße Phase der Planung. Natürlich sollte man sich vorher ein Bild gemacht haben, in wie weit man die Renovierung stemmen kann. Ist die Bausubstanz komplett ruiniert, tut man sich wirklich keinen Gefallen.

Bei der Sanierung alter Häuser wird das Gebäude manchmal vollkommen, manchmal auch nur zum Teil entkernt. Glück hat man, wenn nur die üblichen Aufbereitungsarbeiten für die Innenräume zu erledigen sind. Natürlich ist dies in den seltensten Fällen Realität, denn oft möchte man eine neue Raumaufteilung, größere Zimmer verkleinern oder Zwischenwände entfernen, um mehr Fläche zu bekommen. Je nachdem, wie viel Arbeit zu erledigen ist, kann die Sanierung genauso lange dauern, wie ein Neubau. Auch in Sachen Gesamtkosten gibt es wohl in manchen Fällen kaum eine Differenz. Dafür erfüllt sich aber auch hier ein lang gehegter Traum, den man endlich in die Tat umsetzen konnte.

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