Garagen nicht nur für normale Autos
Wer denkt, dass Garagen immer nur als Abstellplatz für Autos genutzt werden müssen, irrt. Garagen, und hier vor allem Fertiggaragen, bieten sich für sehr viele Zwecke an. Es gibt zum Beispiel Firmen, die Garagen ganz bewusst als Eingangsraum einsetzen. Das macht besonders dann Sinn, wenn ein bestehender Bau erweitert wird, die Platzverhältnisse vor Ort aber relativ beengt sind. Fertiggaragen eignen sich in diesen Fällen besonders, dass sie wie mit dem Baukastenprinzip eingesetzt werden können. So lassen sich in Doppelgaragen etwa problemlos Wände einziehen, auf Wunsch auch mit integrierten Türen. Auch übereinander können solche Garagen gebaut werden. Ein Loch im Boden der einen, eines in der Decke der anderen und eine Wendeltreppe, um die beiden Garagen zu verbinden – fertig ist das zweistöckige Bürogebäude der etwas anderen Art.
Diese Nutzung ist zugegebenermaßen nicht sehr weit verbreitet. Deutlich mehr Anklang findet dagegen die Idee, Garagen als Technikraum einzusetzen. Wer an einem Windpark vorbeifährt, sollte sich die kleinen Technikräume neben jedem Windrad einmal genauer ansehen. Diese sind nämlich nichts anderes als Garagen. Und die Vorteile liegen hier auf der Hand. Wird eine Fertiggarage als Technikraum verwendet, verkürzt sich die Bauzeit immens. Es muss lediglich ein passendes Fundament gegossen werden. Dann müssen noch die nötigen Vorbereitungen für die Anschlüsse für Kabel und Ähnlichem getroffen werden. Sind diese Arbeiten erledigt, kann der Lkw mit der fertigen Garage schon anrollen. Nach kurzer Zeit ist alles vorbei und die Garage steht an ihrem Platz und kann ihre Aufgabe als Technikraum erfüllen.
Eine weitere ungewöhnliche Nutzung von Fertiggaragen ist die als Kellerraum. Was zuerst abwegig klingt, macht durchaus Sinn. Wird ein großes Mietshaus gebaut, müssen natürlich auch dementsprechend viele Kellerräume angelegt werden. Diese können ganz klassisch gemauert werden. Deutlich schneller und günstiger geht das allerdings, wenn eine Garage nach der anderen nebeneinandergestellt wird. Sobald das Haus auf dem Keller steht, merkt niemand mehr, dass es eigentlich auf einem Fundament aus Garagen erbaut worden ist.