Haustiere in der Küche
Die Küche sollte in jeder Wohnung ein hygienischer und sauberer Ort sein. Schmutziges Geschirr, das ungespült herumsteht und offene, angebrochene Lebensmittel herumstehen zu lassen, ist ungesund und – wenn alles schimmelt – auch gesundheitsschädigend. Die meisten Menschen haben deswegen ein großes Augenmerk darauf, dass in der Küche, oberflächlich und auch im Kühlschrank und in anderen Schränken, stets Ordnung herrscht. Regelmäßig leert man die Mülleimer und sorgt damit für einen optisch wie hygienisch appetitlichen Eindruck.
Schwieriger mit der Hygiene in der Küche wird es, wenn Haustiere mit im Haushalt wohnen. Die Küche ist für Hund und Katz genau der Ort, wo es die meisten Leckereien gibt. Hier bereiten Herrchen und Frauchen das tägliche Mahl zu, außerdem fällt beim Kochen doch manchmal etwas auf den Boden, was man sich dann mopsen kann. Wo Tiere sind, sind aber auch Tierhaare, weswegen es eine klare Grenze geben sollte, bis zu der die Tiere in der Küche gehen dürfen. Großen Hunden zu erlauben, mit den Pfoten auf der Küche zu stehen, um Frauchen beim Kochen zuzusehen, ist unklug – man wird, je näher die Tiere der Arbeitsfläche kommen, auch Tierhaare in der Suppe als Ergebnis haben.
Noch größer ist das Problem bei Katzen. Sie sind deutlich schwerer zu „erziehen“ als Hunde und spazieren gern einmal über die Küchenzeile. Das ist absolut unappetitlich, wenn man bedenkt, dass die kleinen Samtpfoten gerade eben noch in der Katzentoilette gescharrt haben. Die Mieze wird aber immer wieder versuchen, einen Happen extra zu erwischen und einmal auf dem Ofen, der Spüle und der Arbeitsfläche nach dem Rechten sehen. Schwierig ist diese Situation vor allem, wenn die Küche nicht ein abgetrennter Raum mit einer verschließbaren Türe ist, sondern eine offene Küche, die nicht verschlossen werden kann.