Schuppen: Sanieren oder neu bauen?

Einen Schuppen, der zum Haus gehört, nutzt man, um dort Fahrzeuge oder Geräte unterzustellen, Holz für den Kamin einzulagern und für viele andere sinnvolle Dinge. Nicht unbedingt ist dieser Schuppen ein Teil vom landwirtschaftlichen Anwesen; auch bei normalen Wohnhäusern findet sich im Garten oft ein solches Konstrukt, zum Beispiel als Anbau an die Garage. Schuppen sind in der Regel aus Holz gebaut, haben allerdings ein stabiles Dach, aufgebaut auf der Balkenkonstruktion. Nun steht nach einigen Jahren der Nutzung auch hier des Öfteren eine Sanierung an. Je nach Zustand dieses Wirtschaftsgebäudes stellt sich dann die Frage, ob man abreißt, oder saniert.

Der Abriss ist kaum zu vermeiden, wenn sich deutlich sichtbare Schäden am Holz bemerkbar machen. Hier kann ein Schädling, wie zum Beispiel der Holzwurm, schuld am maroden Bauzustand sein, aber natürlich auch Feuchtigkeit, die zum Beispiel Außenbretter oder durch ein Leck im Dach auch das Gebälk morsch werden ließen. Je nachdem, wie die Ziegel auf dem Dach aussehen, können diese vorher vorsichtig abgenommen und wieder verwendet werden. Für das gestrichene Holz bleibt aber meistens nur die Entsorgung im Sondermüll. Mit Farben und Lasuren behandeltes Holz darf nicht im Kamin verbrannt werden – es gehört auf die Deponie. Lediglich naturbelassene Bretter und Balken dürfen noch weiter verwendet werden.

Sind nur Teile vom Schuppen desolat, können zum Beispiel einzelne Seitenbretter durchaus ausgetauscht werden. Je nachdem, wie sichtbar der Unterschied zwischen Alt und Neu ist, muss man über den Austausch einer ganzen Seite nachdenken. Schon, wenn es mehr als nur ein paar Bretter sind, die ausgetauscht werden müssen, ist bei einer einfachen Holzkonstruktion der Neubau effektiver, da man sich sonst eine Baustelle schafft, bei der jedes Jahr neue Schäden behoben werden müssen.

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